Entdeckungsreise

SFC 125 – Spielen

Dies ist das 25. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung.
Das Thema dieser Woche: Spielen. Wenn ich spielen sage meine ich Gesellschaftsspiele, so richtig mit Spielmaterial, gemeinsam. Oder kreative Spiele, allein oder gemeinsam mit anderen. Zum Beispiel malen, zeichnen, schreiben, musizieren, basteln…
Beim spielen scheiden sich die Geister. Die einen meinen: Oh toll, wir spielen jeden Tag, was gibt es Neues? Die anderen: Zum spielen hab ich keine Zeit, ich bin zu alt, das ist was für Kinder, ist gut für ihre Entwicklung… Apropo Entwicklung. Unser Körper ist mit 20, 25 Jahren Ausgewachsen. Unser Geist entwickelt sich unser Leben lang.
Spielen an sich ist sinnfreies tun, der Sinn liegt im tun und im Ergebnis, wie zum Beispiel: Gemeinschaft, neue Gedanken und Ideen, Entwicklung, Lebensfreude, Offenheit…

Ich spiele also bin ich.

(Der Titel eines wunderbaren Buches von Wolfgang Dietrich)
*Die Aufgabe für die nächste Woche:*
Wir finden Gelegenheiten zum spielen. Tagsüber in der Pausen, abends, am Wochenende, draußen, drinnen, mit Freunden, mit Kindern, mit Fremden… Eine Woche Lang.
Nach einer Woche schauen wir zurück. Was hat es uns gebracht. Was ist unser „Sinn“ im Spiel.
Hier der Link zu meinem „Video auf YouTube“

SFC 122 – „Wahrnehmung“

Dies ist das 22. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung.
Das Thema dieser Woche: Wahrnehmung, passend zum Thema der letzten Woche. Ich denke die Begriffe wahrnehmen und leben können wir synonym verwenden. Leben wir, nehmen wir wahr. So lange wir wahrnehmen sind wir am Leben. Ich möchte hier nicht wissenschaftlich werden, mich interessiert die praktische Seite des Themas.
Wahrnehmung findet ständig statt. Ca. 80% unserer Wahrnehmung ist unbewusst, das heißt sie basiert auf „gelernten“ Verknüpfungen, unserer unbewusst entwickelten Programmen und Überzeugungen. Praktisch heißt das, wenn wir merken, dass wir etwas sehen, hören… dann hat die Wahrnehmung schon längst stattgefunden, wir haben schon längst entschieden wie wir reagieren.
1. Wir wollen anders reagieren, weil es nicht konstruktiv ist wie wir reagieren. Gemeint ist hier nicht nur eine Reaktion wie Ärger, Angst oder Unsicherheit, auch der Griff zur Zigarette ist eine Reaktion.
2. Wir wollen bewusster wahrnehmen und aus einem gelassenen Gemüt heraus reagieren, einfach weil es konstruktiver ist, mehr Freude macht und das Leben verlängert.
*Die Aufgaben für die kommende Woche*
* Die 20% unserer bewussten Wahrnehmung mitbekommen, sie „bewusst“ wahrnehmen.
* Mitbekommen wie entspannt wir sind, wie stark unsere Reaktion von unserer unbewussten Programmierung geprägt ist.
* Wie fühlen wir uns wenn wir urteilen, ist unsere Reaktion konstruktiv?
* Wenn wir eigene Reaktionen auf Umstände entdecken die uns nicht gefallen, immer wieder üben anders zu entscheiden.
* Erfahrungen aufschreiben.
* Am Ende der Woche überlegen welche Übung wir beibehalten wollen, was wir versuchen wollen zu ändern.
Hier der Link zu meinem „Video auf YouTube“ dazu.

6 wesentliche Themen – Gelassenheit 

Gelassenheit ist etwas besonders wenn wir es einfach sind, das Leben wird wundervoll, im wahrsten Sinn des Wortes.

Ich meine hier nicht das zweckmäßige gelassen sein, auf einer Party coole Gespräche führen und entspannt lächeln oder mal eben fremde Konflikte lösen können.

Gelassenheit die ich meine hat was mit unserem Leben zu tun, hat etwas mit der Gegenwart zu tun hat. Gelassenheit ist Glücklichsein.

Gelassenheit ist nicht nur eine Fähigkeit, sondern sie ist eine Einstellung zum Leben. Das heißt wenn wir gelassen sind, können wir entspannt schauen, entspannt das sehen was jetzt gerade ist. Wir reagieren nicht gleich. Wir müssen nicht immer recht haben.

Recht haben und glücklich sein geht nicht gleichzeitig, sie schließen sich aus.

Wenn wir auf Recht haben bestehen, dann können wir nicht glücklich sein. 

Vielleicht habe wir recht. Es zeugt nicht von Stärke, wenn wir damit hausieren gehen. Es ist wie mit einem Chef, wenn der sagt, ich bin der Chef ich bin, ich ich, dann ist er es nicht, dann ist es Schwäche. Wenn er einfach nur ist was er ist, dann erkennen ihn andere als das was er ist. 

So geht Gelassenheit, wenn wir einfach sind, wenn wir einfach im Moment sind. Wir können nur im Moment gelassen sein, wenn wir in unserem Moment präsent sind und einfach nur wahrnehmen. Ohne gleich zu Werten, andere nicht und uns selbst nicht. Wenn wir das was ist einfach nur sehen und erleben.

Kleine Übung:
Immer wenn du mit etwas beginnst, einen Atemzug, nur 3 Sekunden. Bevor du zu sprechen beginnst, zum Telefonhörer greifst, im Auto los fährst, die App auf der Smartphone wechselst… einen Atemzug, oder auch zwei – schon schon sind wir ganz anders aufmerksam, ganz anders präsent Das ist wunderbar und es tut so gut.

Sieh auch mein YouTube Video dazu.

SFC 144 – Freiheit

Dies ist das 44. Thema meines fortlaufenden Video-Trainings für Selbsterfahrung und persönliche Entwicklung: *Freiheit* – sie erinnert mich an ein Lied von Georg Danzer. Er erzählt dort von der Freiheit als ein sehr selten gewordenes wildes Tier, viele Menschen haben Angst vor ihr. Großwildjäger haben es geschafft sie einzufangen und nun wird sie in einem Zoo für wenig Geld zur Schau gestellt. Alle kommen und wollen sie sehen und staunen mit großen Augen. Ein Wärter schaute grimmig und stumm. Auch er schaute lange und stellte fest, dass der Käfig leer ist. Er fragte den Wärter. Dieser meinte: Die Freiheit ist ein wundersames Tier, man sperrt sie ein uns augenblicklich ist sie weg.
Freiheit ist ein großes Wort und in der Vergangenheit sind schon viele Menschen für sie gestorben. Hier, Heute, in Deutschland ist Freiheit kein Thema mehr, wir können, in bestimmten Grenzen, tun und sagen was wir wollen.
Was mir auffällt ist dass sich kaum jemand wirklich für Freiheit interessiert. Man fühlt sich heute schon frei, wenn man das tun kann was alle tun, wenn man das tragen kann was alle tragen… Oder man begibt sich in die Abhängigkeit von Zigaretten und hat das Gefühl von Freiheit und Abendteuer…

Man will frei sein und schiebt das sich nicht frei fühlen auf die Fremdbestimmtheit, die Verpflichtungen, Vorschriften, widrigen Umstände und die begrenzten Möglichkeiten.

Gern wird Freiheit auch mit viel Geld verwechselt. Geld macht nicht frei oder glücklich, Geld beruhigt, mehr nicht. Geld bietet scheinbar mehr Möglichkeiten frei zu sein. In Wirklichkeit sind es nur andere Möglichkeiten. Geld schafft Abhängigkeiten. Viel Geld kostet Lebenszeit und Lebensenergie.
Meine langwierigen Recherchen zur Freiheit haben ergeben, dass, wie vieles andere auch, die Freiheit nichts anderes als ein Gedanke ist. Für jeden ein anderer Gedanke.
Man sagt „Die Gedanken sind frei“ – mag sein, aber wer denkt denn heute noch diese Gedanken?
Selbst wenn wir mal nicht das tun was die Werbung, die Mode und anderen Trends von uns verlangen, sind unsere Gedanken und Entscheidungen nicht frei. Unsere Vergangenheit, alles was wir erlebt haben hat uns geprägt. – Doch genau diese Freiheit ist unsere Freiheit, Frei von aktuellen äußeren Einflüssen. Und wenn wir mit der Zeit unsere, uns einschränkenden Glaubenssätze und Überzeugungen ablegen, finden wir in unserer Freiheit immer mehr uns selbst.
*Die Aufgabe für die kommenden 7 Tage:*
Wir nehmen uns Zeit und prüfen unsere Entscheidungen. Kommt das was wir denken, sagen und tun wirklich aus uns. Wir notieren uns, nur mal um es zu wissen, was wir wollen, unabhängig von Gruppenzwang und Verpflichtungen.
Wichtig: es ist unsere Entscheidung, keiner außer uns übernimmt für unser Leben die Verantwortung.
Die nächsten Tage versuchen wir unseren eigenen Gedanken und Entscheidungen mehr Raum zu geben, unser Leben mehr selbst zu leben. – Es fühlt sich wundervoll an.
Wir notieren unsere Erfahrungen und Gefühle.
Hier der Link zu meinem „Video auf YouTube“ dazu.

Sich Zeit nehmen


Es gibt Zeiten in denen bietet es sich an, dass wir uns Zeit nehmen, Zeit für uns. Einfach mal, vielleicht sogar allein, einen Spaziergang machen. Den Moment, in dem wir jetzt gerade leben genießen. Und dankbar sein, dass wir genau das tun können.

Für einen Atemzug, gerade jetzt, dankbar sein für das was wir sind und haben.

Wir wertschätzen Dinge, besonders teure Dinge, die andere Menschen vielleicht nicht haben. Wir haben verlernt unser Leben, unsere Sinne und andere Menschen wertzuschätzen – Ohne all das wären Dinge wertlos.

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