Entdeckungsreise

Ich liebe es echt zu sein

Die Mode, oder was „in“ ist interessiert mich nicht so sehr, besonders dort nicht, wo es zählt, beim Wesentlichen.

Ich denke, noch jeder ist früher oder später krank und alt geworden – und gestorben.

So zählt für mich die innere Zufriedenheit, zählen die erfüllten, glücklichen Tage und weniger das was gerade angesagt ist, oder das womit man zur Zeit besonders leicht viel Geld verdienen kann.
Sie meinen, beides geht gleichzeitig? – Nein, sind wir fixiert auf viel Geld, teure Dinge und Reisen, können wir nicht im Moment glücklich sein. Nicht das Geld oder die Dinge sind das Problem, sondern die Fixierung. Nur mit dieser Fixierung lässt sich „viel“ und „schnell“ erreichen.
Wozu! frage ich manchmal. Nur um bei der nächsten Krankheit, im Alter oder beim nächsten Tod der einem begegnet festzustellen das das Leben an einem vorbei gegangen ist?

Mein eigenes Leben ist mir wichtiger als das der Medien und Meinungen anderer. Höher, schneller, weiter, toller, toller, toller… ist nicht mein Sinn. Der Genuss die Schönheit, die Liebe und die Verbundenheit mit der Natur und den Menschen die mir wichtig sind – Heute. Das ist wertvoller, ist vielleicht sogar unbezahlbar.

Erfahrung

Nur mal eben darüber nachgedacht:

„Wir glauben Erfahrungen zu machen, aber die Erfahrungen machen uns.“ – Eugene Ionesco

Es sind nicht wir die „oben“ stehen und „unten“ geschieht etwas das wir unter Kontrolle haben. Es ist „Etwas“, irgendwo zwischen den Rädern der Erfahrung, und das „ich“ schaut immer mal wieder aus den Fluten.
Kurz gesagt: Wir haben keine Kontrolle, keine Ahnung und trotzdem die volle Verantwortung.

Bin ich ein Künstler?

Wer ist eigentlich ein Künstler? Bin ich ab 1.000 € pro Bild schon ein Künstler? Ein Bild oder wie viele muss ich jeden Monat Verkaufen um als Künstler angesehen zu werden?
Und wie ist es mit Musiker, Tänzer, Bildhauer, Schriftsteller, Grafiker…?
Und was ist eigentlich Kunst? Eben diese Bilder ab 1.000€?
Und wer legt das fest? Der Präsident oder ein Kunst Minister? Oder eher Wissenschaftler und Kunst studierte?

Ich weiß, zu viel Fragen. Ich hab da mal ein Bild gemalt, ich male öfter mal ein Bild. An der Uni habe ich nichts in Sachen Kunst studiert. Mein Leben hat mich Kunst studieren lassen, und meine Kreativität wach gehalten.

Bin ich ein Künstler?  –  Falsche Frage

Mit ist es egal was „die Welt“ sagt was Kunst ist, wer ein Künstler ist oder was wertvoll ist. Mir geht es um das Ergebnis, nicht das Bild, das Lied oder die Geschichte. Sondern das was mit mir geschieht, was sich in mir entwickelt, das ist wertvoll. Das erfüllt mich und bringt mich im Leben weiter.

Kunst ist nicht wichtig. Um das kreativ sein geht es. Kreativ sein heißt neues schaffen. Menschen sind in der Lage neues zu schaffen, KI noch nicht, KI setzt angelerntes Wissen zusammen. Menschen können sich inspirieren lassen und etwas schaffen was sie noch nicht gedacht oder gesehen haben.

Unsere eigene Welt

Das jeder Mensch in seiner eigenen Welt lebt ist hinlänglich bekannt. Wie kommt es dazu?

Jeder Mensch zieht seine eigene Welt an. Stoffwechsel allein reicht nicht, dass sie sich verändert oder entwickelt. – Klemens Burkhardt

Alles was in unserer Welt ist, haben wir selbst hinein gezogen, seit unserem ersten Atemzug. Wenn uns dann, nach 20, 40, 80 Jahren bewusst wird dass es so war, können wir daran etwas ändern – wenn wir wollen.
Wichtig dabei ist zu wissen, dass unsere Welt nur ein begrenztes Fassungsvermögen hat. Immer wenn wir etwas hineinziehen fällt irgendetwas anderes raus.
Wollen wir etwas ändern oder uns Entwickeln müssen wir ANDERE Dinge, Menschen, Umstände in unser Leben ziehen. Denken wir das gleiche wie immer, bleibt unsere Welt wie sie ist.

Wo wir stehen

Manchmal ist es sinnvoll dass wir in der Gegenwart sind, ganz im jetzigen Moment. Oft sid wir ganz woanders, eben nicht dort wo wir gerade sein sollten. Vielleicht sorgen wir uns gerade über irgendetwas, oder unsere Gedanken drehen sich ums liebe Geld, auch ein „kann nicht“ bringt und überall hin, nur nicht dort wo wir gerade sind.
Manchmal hilft ein bewusstes Wählen der Gegenwart, damit wir wieder verantwortlich handeln und entscheiden können. Oft jedoch hängen wir so in unseren Gedanken, zum Beispiel über unsere Verpflichtungen, so dass wir nicht in der Lage sind, der aktuellen Situation entsprechend, so wie es von uns erwartet wird, zu entscheiden.
Hier eine Methode die Ihnen helfen kann wieder in die Gegenwart zu kommen. 5 Minuten, die Zeit einer Raucherpause und ein ungestörter Ort sind dafür nötig. Setzen Sie sich bequem und aufrecht an einen ruhigen Ort (Sind Sie geübt geht es überall). Schritt 1: Schließen Sie die Augen und seien Sie äußerlich still. Lassen Sie all Ihre Gedanken in Ihrem Kopf kreisen, beobachteh Sie diese Kreise für für etwa eine Minute. – Nun stellen Sie sich eine Schubladenwand vor und suchen sich eine Leere in der passenden Größe aus, beschriften Sie diese mir „Gedankenkreise“ und dem heutigem Datum. Schritt 2: Fangen Sie nun all die Gedankenkreise die über Ihrem Kopf fliegen vorsichtig ein und stecken sie in diese Schublade. Sie können später, wenn Sie keinen freien Kopf mehr brauchen immer wieder darauf zurückgreifen. Wenn immer noch Gedankenkreise fliegen sollten entspannen Sie Ihre Schultern, lassen ein wenig den Kopf kreisen und wiederholen ganz entspannt Schritt 1 für etwa eine halbe Minute und dann noch einmal schritt zwei. Nun öffnen Sie Ihre Augen, schauen sich langsam um. Das ist Ihre Gegenwart. Seien Sie jetzt, so lange wie nötig ganz present (Ihre ganzn Themen warten geduldig in Ihrer Schublade).

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