Erfülltes Leben

Schlüssel zum Glück

Wir brauchen den Schlüssel zum Glück, zum Erfolg, zu unserer Wohnung, zu unserem Auto, zu den Herzen von Menschen die wir mögen… Oh je, das ist ja ein ganzer Schlüsselbund. Und wo bekomme ich all die Schlüssen her?

Solche Schlüssel sind wichtig, ja aber wenn ich nun diesen Schlüsselbund habe, wie finde ich die Türen und Tore wo die Schlüssel passen?

Ist doch alles Quatsch

So ein Schlüssel ist nur ein Symbol, ein Symbol für das Wissen das er birgt. Es geht darum zu wissen wie es geht. Wenn wir wissen wie wir glücklich sein können, dann halten wir den Schlüssel zum Glück in den Händen. Das ist schonmal gut. Der nächste Schritt ist den Schlüssel anzuwenden, das zu tun was uns glücklich sein lässt.

Und wenn es doch nicht klappen sollte kann es nur zwei Gründe geben:
1. Der Schlüssel passt nicht. Dieser Weg zum Glück funktioniert (bei dir) nicht.
2. Du willst nicht einfach so glücklich sein. 

Nun ist persönliche Reflektion angesagt um herauszufinden welcher Grund der richtige ist. Und dann, dann wird es interessant. Erzähle mir von deinem Glück oder was du herausgefunden hast.

Kein Fremder mehr

Abends lasse ich keinen Fremden mehr in meinen Geist – Ich wunderte mich, dass ich mir selbst immer fremder wurde. Ständig Input, alle 16 wachen Stunden. Das schlimmste sind die Online-Informationen. Habe ich mich wirklich dafür entschieden? Brauche ich wirklich all diese Informationen, dienen sie mir bei irgendetwas? Das zweitschlimmste sind die kurzen Freuden die wir beim Wischen erleben. Was bringt es uns wirklich außer Ablenkung? Es ist alles ok, die Welt ist heutzutage eben so. Ich habe nur entschieden, die letzten Stunden meines Abends gehören mir, meinen Gedanken, das Smartphone bleibt aus.

Die Kinder gehen erst um 21 Uhr ins Bett. So bleibe ich meist noch bis Mitternacht auf und tue was mich erfüllt, was mir wichtig ist. Lebe meine kreativen Leidenschaften, schreibe und zeichne in meine Kladden, schaue meine heutigen Fotos an, lese die Notizen die ich mir den Tag über gemacht habe… Ich denke wir leben zu wenig unser eigenes Leben.

Bin ich ein Künstler?

Wer ist eigentlich ein Künstler? Bin ich ab 1.000 € pro Bild schon ein Künstler? Ein Bild oder wie viele muss ich jeden Monat Verkaufen um als Künstler angesehen zu werden?
Und wie ist es mit Musiker, Tänzer, Bildhauer, Schriftsteller, Grafiker…?
Und was ist eigentlich Kunst? Eben diese Bilder ab 1.000€?
Und wer legt das fest? Der Präsident oder ein Kunst Minister? Oder eher Wissenschaftler und Kunst studierte?

Ich weiß, zu viel Fragen. Ich hab da mal ein Bild gemalt, ich male öfter mal ein Bild. An der Uni habe ich nichts in Sachen Kunst studiert. Mein Leben hat mich Kunst studieren lassen, und meine Kreativität wach gehalten.

Mit ist es egal was „die Welt“ sagt was Kunst ist, wer ein Künstler ist oder was wertvoll ist. Mir geht es um das Ergebnis, nicht das Bild, das Lied oder die Geschichte. Sondern das was mit mir geschieht, was sich in mir entwickelt, das ist wertvoll. Das erfüllt mich und bringt mich im Leben weiter.

Falsche Frage

Kunst ist nicht wichtig. Um das kreativ sein geht es. Kreativ sein heißt neues schaffen. Menschen sind in der Lage neues zu schaffen, KI noch nicht, KI setzt angelerntes Wissen zusammen. Menschen können sich inspirieren lassen und etwas schaffen was sie noch nicht gedacht oder gesehen haben.

Lebenszeit

Zur Zeit ist eine spezielle Zeit, eine Krise für viele. Nicht nur wie sonst. Sonst gibt es immer wieder Krisen, für einzelne Menschen, jeder kennt sie und hat sie erlebt.
Was ist eigentlich Zeit? Ich meine, ganz praktisch. Vergeht sie oder ist alles ganz zeitlos? Also meine Uhr zeigt mir ob ich zu spät bin, sie zeigt mir die aktuelle Zeit, das Jetzt. Im Grunde ist das Jetzt die einzige Zeit die es gibt, ist die Zeit in der ich etwas tun, oder nichts tun kann.

Jeder Tag ist ein Tag unseres Lebens !!

Dann gibt es noch das Heute, unsere etwa 16 wachen Stunden. Von diesen Tagen haben wir, wenn es gut läuft, etwa 30.000. Das heißt, die Resource „Tage Leben“ ist begrenzt, sie wird Tag für Tag genutzt und ist irgendwann aufgebraucht.

So finde ich es wichtig morgens diese Frage zu stellen: „Was ist mir heute wirklich wichtig?“. Bevor wir uns aufregen, die Nachrichten schauen, und Sorgen machen…
Was macht einen guten Tag aus? Viel Geld verdient, ein erstes Date, ein Lächeln, erfüllende Momente, es jemanden heim gezahlt zu haben, gemütlich mit Freunden oder allein, ein neues…, gutes Wetter? Für jeden ist es etwas anderes. Ich möchte hier nicht bewerten, sondern nur bewusst machen, dass unsere Tage gezählt sind, von Anfang an. Und dass es jeden Tag unsere Entscheidung ist was wir denken und tun.
Hier der Link zu meinem „Video auf YouTube“ dazu.

Persönliche Entwicklung

Heutzutage wird viel programmiert – Schon immer wurden wir oder haben wir uns selbst „programmiert“. Was entsteht sind sogenannte Glaubenssätze oder Überzeugungen. In der Regel beachten wir die weniger hilfreichen oder blockierenden von ihnen. Wichtig ist es zu wissen, dass wir uns umprogrammieren können. Unsere Vergangenheit hat uns zu dem gemacht, was wir heute sind. Was wir heute denken, reden und tun bewirkt, wer wir in unserer Zukunft sein werden.

Sobald wir erwachsen sind, sind wir selbst verantwortlich für all unsere Überzeugungen – weil wir selbst sie ändern können.

Wie oft müssen wir etwas tun, damit es zur Gewohnheit wird?
Zum Beispiel Chips, ein Bier oder ein Wein beim Fernsehn, Rauchen. 2-3 mal und schon geht es wie von selbst, dass in Gehirn eine Autobahn entsteht.
Zum Beispiel Joggen, Meditieren, Rauchen aufhören. Wochen und viel Konsequenz. Hier dauert es lange, bis aus einem Trampelpfad ein richtiger Weg wird.
Das ist so, weil es in unserem Gehirn für die bequemen und ungesunden Handlungen schon vorbereitete Schnellstraßen gibt.

*Das „100 Tage Projekt“*
Die Idee ist, an etwas 100 Tage, jeden Tag, am besten zu selben Zeit, dran zu bleiben. Es geht nicht um genau 100 Tage, 12 Wochen ist genauso gut. Es geht ums dran bleiben, jeden Tag und sich dabei zu erleben. festzustellen ob das was wir tun wirklich unseres ist, ob es uns wirklich gut tut.

Mandala malen

Mandala malen ist wie Meditation. Sie bringen uns in die Gegenwart, bringen uns in unsere Mitte und lassen unseren Geist zur Ruhe kommen.

Ich bevorzuge die offenen Mandalas, bei denen nicht alles vorgegeben ist, sie geben der eigenen Kreativität Raum. Wir können das selbe Mandala immer wieder ausmalen und jedes mal entsteht etwas Neues.
 
Ich erstelle die Mandalas für meine Kurse gern aus meinen Fotos. zwei meiner Vorlagen kannst Du hier zum selber ausmalen downloaden. Wenn Du mehr zu Meditation, Mandala malen und meinen Kursen wissen möchtest, melde Dich.
Kreativ-Coach Klemens
 
Anzeigen und Download: Mandala 1  Mandala 2

Akrasia-Effekt

*Wir wollen etwas tun, tun es aber nicht.* Für mich geht es bei diesem Thema um folgendes: Unser zukünftiges ich möchte etwas z.B. das abgenutzte Beispiel „BeachBody“. Unser gegenwärtiges ich schaut an sich herunter und zweifelt am Erfolg eines regelmäßigen Besuchs eines Fitness-Studios. So werden andere, vielleicht auch sinnvolle Beschäftigungen vorgezogen.
Oder wir wollen ein Buch über unser Lieblingsthema schreiben. Unser zukünftiges ich sieht das geschriebene Buch, freut sich über Erfolg und Vorträge. Unser jetziges ich zweifelt, weiß zahllose Ausreden, warum es womöglich nicht klappt. Nicht nur, dass wir es nicht schaffen, da sich solche Zweifel meist auch erfüllen. Auch leben wir mit einem inneren Konflikt, was einerseits ungesund ist und uns andererseits, uns selbst gegenüber, unglaubwürdig werden lässt.
Eine mögliche Lösung, wir müssen reden. Unser zukünftiges ich muß unserem gegenwärtigen ich gut zureden, die Ängste nehmen und große Freude in Aussicht stellen. Schau mal, ein eigenes Buch, das ist echt toll, das können wir unseren Klienten geben, das Schreiben hilft uns auch unser Wissen auf den Punkt zu bringen… Als nächstes, regelmäßig kleine Schritte und immer, wenn wieder Zweifel aufkommen, „reden“.

Wertvoll oder kostbar

Menschen sind Jäger und Sammler – also zumindest ich. Ich sehe 2 Gründe warum wir etwas sammeln. 1. Um damit anzugeben, um damit unseren Wert (anderen gegenüber) zu steigern und 2. weil das was wir sammeln einen persönlichen Wert für uns hat.
Mit etwas das nur für uns wertvoll ist, können wir nicht unseren Wert steigern oder angeben. Wenn wir etwas kaufen das sehr viel kostet, das sehr kostbar ist, dann kommen wir ih den Nachrichten, einen Tag lang.
Ich empfehle hier eine Worte-Sammlung, braucht wenig Platz, kostet nichts, bringt viel Freude, ist sehr kreativ. Und wir können einiges über uns lernen, besonders dann, wenn wir anderen davon erzählen.

Ziele vs. Leben

„Hast Du noch Ziele oder lebst Du schon?“
Vor über 4 Jahren ist mir dieser Spruch eingefallen, ich hatte ihn auch gepostet (auf @klemens_b ). Nun höre und lese ich, dass ich mit meinen Gedanken nicht alleine bin.
 
Ich sage immer gern: Ziele sind nicht dafür da sie zu erreichen sondern uns in Bewegung zu halten. Es ist in Ordnung Ziele zu erreichen. Wenn wir sie nicht erreichen, ist es auch in Ordnung. Wenn wir „20 Kilo abnehmen“ oder „die erste Million“ nicht erreichen können wir auch glücklich sein. Glücklich können wir nur jetzt sein, Heute. Wie schon Pu der Bär sagte: „Heute ist mein Lieblingstag“
 
Es gibt Menschen die sagen: „Der Weg ist das Ziel“. Andere sagen, dass das die Menschen sind die im Leben nichts erreicht haben????
Mache es wie Du es willst und sei jetzt glücklich !! Leben findet jetzt statt, wir können diskutieren oder es genießen, Ziele verfolgen oder auch mal Pause machen, durchatmen und den Moment erleben.
 
Mag das Leben auch kurz sein, ein Tag hat viele Stunden.
 
Das eigentliche Ziel ist ist nicht Erfolg oder etwas zu erreichen, es ist das was wir uns davon versprechen, was wir denken dass das Erreichen des Ziels uns gibt. Wichtig ist, dass wir mitbekommen dass wir leben, heute, jeden Tag. Haben wir Ziele dann geht es um die „Bewegung“, die täglichen kleinen Schritte. Sie zu gehen, Tag für Tag zu erleben und wertzuschätzen, ist das was uns erfüllt.

Probleme

Jeder hat Probleme, große oder kleine. Es lohnt sich zu schauen, welche Probleme wir schon länger haben. In der Regel sind das Probleme die wir nicht gelöst haben wollen. Solche Probleme dienen uns zu etwas. Es ist wie bei den Umstände die wir nicht haben wollen, die sich aber nicht ändern, auch wenn wir es versuchen. Unser Unbewusstes hat etwas dagegen. Irgendwas ist da noch, das wir brauchen.

„Probleme lösen“ kann eine Lebenslange Aufgabe sein, besonders dann, wenn man überall welche sieht und man keine Lust darauf hat sie zu lösen. Alles scheint so wichtig, verlangt nach unserer Aufmerksamkeit. Müssen wir wirklich jedes Problem lösen? Können wir nicht auch mal, das ein oder andere loslassen?

Ich mag „Probleme“ nicht, sie hören sich so schwer an. Ich habe eher „Themen“. Auch welche die ich schon länger habe und die ich nicht angehe. Worum geht es mir eigentlich? Hm? Mir geht es erstmal um das was jetzt gerade ist, um das was mich betrifft.  

Wenn wir es schaffen den Istzustand erstmal als gegeben anzunehmen, können wir schauen wozu er uns noch dient. Und im weiteren können wir uns vorstellen vor welcher Veränderung wir uns fürchten wenn das Gewünschte uns begegnen würde.

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