Probleme

Jeder hat Probleme, große oder kleine. Es lohnt sich zu schauen, welche Probleme wir schon länger haben. In der Regel sind das Probleme die wir nicht gelöst haben wollen. Solche Probleme dienen uns zu etwas. Es ist wie bei den Umstände die wir nicht haben wollen, die sich aber nicht ändern, auch wenn wir es versuchen. Unser Unbewusstes hat etwas dagegen. Irgendwas ist da noch, das wir brauchen.

„Probleme lösen“ kann eine Lebenslange Aufgabe sein, besonders dann, wenn man überall welche sieht und man keine Lust darauf hat sie zu lösen. Alles scheint so wichtig, verlangt nach unserer Aufmerksamkeit. Müssen wir wirklich jedes Problem lösen? Können wir nicht auch mal, das ein oder andere loslassen?

Ich mag „Probleme“ nicht, sie hören sich so schwer an. Ich habe eher „Themen“. Auch welche die ich schon länger habe und die ich nicht angehe. Worum geht es mir eigentlich? Hm? Mir geht es erstmal um das was jetzt gerade ist, um das was mich betrifft.  

Wenn wir es schaffen den Istzustand erstmal als gegeben anzunehmen, können wir schauen wozu er uns noch dient. Und im weiteren können wir uns vorstellen vor welcher Veränderung wir uns fürchten wenn das Gewünschte uns begegnen würde.

Kreativität?

*Wie war das nochmal mit der Kreativität?*
Der Mensch als Krone der Schöpfung?! Was ist es das uns zur Krone der Schöpfung macht? Zwei dinge fallen mir ein die Tiere nicht können: Konsumieren und Krieg führen. Mit konsumieren kenne ich mich aus, mit Krieg Gott sei Dank nicht. Beides können zwar nur Menschen, aber beides ist nichts besonderes, nichts womit wir vor den Tieren oder vor Gott angeben könnten.
Ich denke das bewusste kreativ sein ist eines der Dinge das uns zur Krone der Schöpfung macht. Und das wundervolle dabei ist, dass es jeder kann. Mache irgendwas, ein paar Worte, ein Bild, ein Ton, eine Bewegung… Es gibt keine Unterschiede. Menschen sind nicht mehr oder weniger kreativ. Wenn wir kreativ sind, dann sind wir es, Punkt. Die Welt macht die Unterschiede, sie benennt der Wert, willkürlich. Das soll uns nicht stören.

Ich weiß für mich, dass meine dilettantischen Schöpfungen gut sind, auch wenn niemand hunderte Euros dafür zahlt. Sie machen Freude, sie inspirieren, wenigstens mich.

Vielleicht ist Sinnfrei der erste Schritt zur kreativer Kunst.

Wie die Zeit vergeht

Vor 2 Monaten habe ich über den Akrasia-Effekt geschrieben. Fehler, oder anders gesagt „praktische Erfahrungen“ sind für mich dann ok, wenn ich aus ihnen lerne, wenn sie mir dienen. Zwei Monate, 60 Tage, ich hab doch was tun wollen, wo ist denn nur die Zeit geblieben? Ok, andere Dinge waren wichtiger, Kinder, Arbeit, neues auf YouTube… Ich denke, wenn wir genau hinschauen, finden wir immer etwas Zeit für die Dinge die uns wichtig sind. Was auch immer uns daran hindert: ein Akrasia-Effekt, ein Schweinehund, Ängste, die Anderen… es ist und bleibt unsere Entscheidung. Genau wie die Wirkungen dieser Entscheidungen, wir erleben sie, in unserem Leben!

*“Wo ist denn nur die Zeit geblieben“* höre ich diesen Satz, gehen bei mir die Alarmglocken los, und zwar richtig. Was ist eigentlich wertvoll? Brillanten, nur weil sie edel und selten sind? Eine Jacht, nur weil sich nicht jeder eine leisten kann? Für mich sind es die einmaligen Dinge, die nicht herstellbar sind: ein Moment, ein Tag Leben. Viele Menschen bemerken das erst, wenn ihre Tage gezählt sind.

So achte ich darauf, dass ich jeden Tag das tue was mir wichtig ist

Nichts Neues, ich weiß. Viele Leute erzählen uns das. Es geht nicht darum zu wissen wer es erzählt oder wer der erste war, der so einen schlauen Spruch formuliert hat. Es geht darum zu verstehen und die Weisheit zu leben, jeden Tag!

Was geht hier eigentlich ab?

Worum geht es eigentlich? Ich frage mich das immer mal wieder, besonders in Situationen die Stress machen. Was ist jetzt wichtig, was ist wirklich wichtig? Mag sein, dass wir auf der Zielgeraden sind, aber wissen wir auch wo sie uns hinführen wird? Ist das wo wir morgen sein werden wirklich das wo wir hin wollen?
Und was, wenn wir nichts machen, nur ein wenig Serie schauen und uns ärgern, dann sind wir morgen da wo wir heute sind, ist es das worum es uns geht?
Für mich ist es wichtig, dass ich mir abundzu diese Fragen stelle, beantworte ich sie mit ja, alles gut, dann bin ich in meinem Leben auf dem richtigen Weg.
Das Bild ist nach der Zentangle® Methode entstanden, gestern so ganz zufällig. Abundzu sich die Zeit nehmen und meditativ tanglen, besonders in stressigen Zeiten tut gut, entschleunigt und bringt uns auf andere Gedanken.

Akrasia-Effekt

*Wir wollen etwas tun, tun es aber nicht.* Für mich geht es bei diesem Thema um folgendes: Unser zukünftiges ich möchte etwas z.B. das abgenutzte Beispiel „BeachBody“. Unser gegenwärtiges ich schaut an sich herunter und zweifelt am Erfolg eines regelmäßigen Besuchs eines Fitness-Studios. So werden andere, vielleicht auch sinnvolle Beschäftigungen vorgezogen.
Oder wir wollen ein Buch über unser Lieblingsthema schreiben. Unser zukünftiges ich sieht das geschriebene Buch, freut sich über Erfolg und Vorträge. Unser jetziges ich zweifelt, weiß zahllose Ausreden, warum es womöglich nicht klappt. Nicht nur, dass wir es nicht schaffen, da sich solche Zweifel meist auch erfüllen. Auch leben wir mit einem inneren Konflikt, was einerseits ungesund ist und uns andererseits, uns selbst gegenüber, unglaubwürdig werden lässt.
Eine mögliche Lösung, wir müssen reden. Unser zukünftiges ich muß unserem gegenwärtigen ich gut zureden, die Ängste nehmen und große Freude in Aussicht stellen. Schau mal, ein eigenes Buch, das ist echt toll, das können wir unseren Klienten geben, das Schreiben hilft uns auch unser Wissen auf den Punkt zu bringen… Als nächstes, regelmäßig kleine Schritte und immer, wenn wieder Zweifel aufkommen, „reden“.

Wertvoll oder kostbar

Menschen sind Jäger und Sammler – also zumindest ich. Ich sehe 2 Gründe warum wir etwas sammeln. 1. Um damit anzugeben, um damit unseren Wert (anderen gegenüber) zu steigern und 2. weil das was wir sammeln einen persönlichen Wert für uns hat.
Mit etwas das nur für uns wertvoll ist, können wir nicht unseren Wert steigern oder angeben. Wenn wir etwas kaufen das sehr viel kostet, das sehr kostbar ist, dann kommen wir ih den Nachrichten, einen Tag lang.
Ich empfehle hier eine Worte-Sammlung, braucht wenig Platz, kostet nichts, bringt viel Freude, ist sehr kreativ. Und wir können einiges über uns lernen, besonders dann, wenn wir anderen davon erzählen.
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Sich Zeit nehmen


Es gibt Zeiten in denen bietet es sich an, dass wir uns Zeit nehmen, Zeit für uns. Einfach mal, vielleicht sogar allein, einen Spaziergang machen. Den Moment, in dem wir jetzt gerade leben genießen. Und dankbar sein, dass wir genau das tun können.

Für einen Atemzug, gerade jetzt, dankbar sein für das was wir sind und haben.

Wir wertschätzen Dinge, besonders teure Dinge, die andere Menschen vielleicht nicht haben. Wir haben verlernt unser Leben, unsere Sinne und andere Menschen wertzuschätzen – Ohne all das wären Dinge wertlos.

Selber Weichen stellen (SWS)

Entscheidungen sind Weichen. Sind wir über sie gefahren, haben wir diese Richtung eingeschlagen. Rückwärts geht nicht!!, keine Sekunde können wir rückwärts leben. Eine Umentscheidung ist immer eine neue Weiche, die vielleicht schlussendlich auf einen ähnlichen Weg führen kann.
Rückblickend in unserem Leben gab es viele Weichen, manche von ihnen waren bedeutend für unseren Lebensweg. Wer hat sie gestellt wir oder andere Menschen? Es ist wichtig, dass wir auf unserem Lebensweg die bedeutenden Weichen selber stellen.
Tag, täglich treffen wir Entscheidungen, stellen wir Weichen. Oder wird für uns entschieden, werden für uns Weichen gestellt. Gut ist wenn wir es mitbekommen und darauf achten ob wir mit dem Verlauf unseres Weges einverstanden sind.

Atmen

Jeder Mensch atmet, jeden Tag, das ganze Leben lang. Ein und aus. Jeder Mensch wird ständig von seinem Atem begleitet. Unser Atem ist ein Zeichen dass wir noch leben. So viele unterschiedliche Umstände gibt es, und noch mehr unterschiedliche Menschen. Ob Alphatier oder obdachlos, jeder atmet, ein und aus.
Lasst uns einen Moment bewusst erleben, einen eigenen Gedanken finden und ein wenig dankbar sein.
Ein Haiku Gedicht (3 Zeilen 17 Silben) ist eine kleine Geschichte mit einer unerwarteten Wendung in der dritten Zeile. Die man sich selbst erzählt, vielleicht immer wieder neu. Die den Geist befreit, vom Staub alter, festgefahrener Muster.

Pause nach der Arbeit

Machen Sie nach der Arbeit eine Pause,

das hilft Ihnen sie zurück zu lassen
und sich in Ihrem Geist Raum zu schaffen
für Ihre Freizeit.
Fünf Minuten können schon reichen, mehr als 30 Minuten braucht es nicht. Ein kleiner Spaziergang in der Natur, nur schauen und atmen. Ein Cappuccino in einem Café, nur schauen und atmen. Auf einem Parkplatz, irgendwo auf der Fahrt nach Hause, ein paar Schritte gehen, schauen und atmen. Im Bahnhof auf einer Bank, nur schauen und atmen. Mit dem Geist im Jetzt ankommen, sich vom Atem tragen lassen, was war zurücklassen und was kommen mag dort sein lassen wo es jetzt ist, in der Zukunft.
Wenn Ideen kommen, nehmen Sie sich mehr Zeit und schreiben Sie diese auf.